Karriere im Qualitätsmanagement
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Hier finden Sie Definitionen und kurze Erklärungen für die wichtigsten Begriffe aus dem Qualitätsmanagement der Automobilindustrie. Das ISO TS 16949 Lexikon hilft im Gewirr der Abkürzungen den Überblick zu bewahren.
Deutsche Übersetzung von "MSA": Messmittelfähigkeit
(engl. Bedeutung: Measurement System Analysis)
Das Standardnorm- und Regelwerk, auf welchem MSA fußt:
QS-9000
Erläuterung und Definition MSA
MSA, also die Messmittelfähigkeit ist die Analyse der Fähigkeit von Mess- bzw. Prüfmitteln im Qualitätsmanagement. Sie gibt die Eignung eines Prüfmittels bzw. eines Messmittels für eine spezielle Messaufgabe an. Bei der Messung muss auch berücksichtigt werden, dass sie nicht nur vom Gerät, sondern auch vom Bedienpersonal abhängig ist. Deshalb ist jede Messung bezüglich ihrer Genauigkeit, Linearität, Stabilität, Wiederholbarkeit und Nachvollziehbarkeit zu beurteilen.
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Dabei wird die Untersuchung der Messbeständigkeit (Stabilität) als letztes Glied in der Kette durchgeführt, wenn der Messprozess als geeignet angesehen wird. Dabei geht es darum, dass der Messprozess kontinuierlich beobachtet wird, um festzustellen, ob er sich signifikant verändert. Dies ist insbesondere bei der Serienfertigung von großer Wichtigkeit. Nur so können plötzliche oder schleichende Veränderungen der Messabweichung erkannt und Fehlentscheidungen aufgrund eines nicht geeigneten Messprozesses vermieden werden. Diese kontinuierliche Beurteilung der Messbeständigkeit wird auch im Rahmen der Prüfmittelüberwachung (ISO 10012) gefordert.
Grundlegende Verfahren und Vorgehensweisen
Die Vorgehensweise bei Prüfmittelfähigkeitsuntersuchungen ist in erster Linie von der Automobilindustrie entwickelt worden. Eine spezielle Norm, in der diese Vorgehensweisen festgelegt werden, gibt es bis heute nicht. Aus diesem Grund fehlt bis jetzt eine einheitliche Vorgehensweise für die Prüfmittelfähigkeitsuntersuchungen. Basierend auf der MSA sind zur Konkretisierung und praktikablen Umsetzung mehrere firmenspezifische Richtlinien entstanden:
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um nur einige zu nennen. Alle haben zwar die gleiche Zielsetzung, unterscheiden sich allerdings bei der Berechnung der Kennwerte, Festlegung der Grenzwerte und Begriffsdefinitionen.
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